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„Häuten um zu wachsen“ – November 2019

Ausstellungseröffnung am 8. November 2019  um 19.30 Uhr im Kunsthaus in der Kulturcaserne in Friedrichshafen.

Geöffnet am 9./10. und 16./17. November 2019

Plakat zur Ausstellung

Am 9. November findet ein Seminar mit Frau Iris Wangermann aus Köln zum Thema „Kriegsenkel“ in der Caserne statt.

Einstiegsseminar für Kriegsenkel*innen: 9. November 2019

Wir kommen in den wunderschönen Bodenseekreis mit einem Einstiegsseminar. Es findet statt im Rahmen der Ausstellung „Häuten um zu wachsen“, vom 8.-17. November, der wunderbaren Künstlerin Birgitte Messmer. Du kannst bei Ihr im Anschluss einen Kurs buchen, um Dich noch Mal kreative mit dem Thema auseinander zu setzen. Das Bild hier im header ist übrigens auch von ihr.

Das Einstiegsseminar ist für Kriegsenkel*innen, die sich mit den Folgen transgenerationaler Kriegsfolgen beschäftigen wollen. Dieses Seminar ist für Dich, wenn Du nach Orientierung, Hinweisen und Austausch mit gleichgesinnten Menschen suchst.

Wir arbeiten mit genauen Problemanalysen und Herausfinden von Zusammenhängen. Vielen praktischen Übungen mit dem Fokus auf Umsetzung- Arbeit mit Deinen Geschichten und Erfahrungen. Interaktiven auch kreativen Methoden und Aha-Erlebnissen.

Inhalte & Themen
+ Was sind Kriegsenkel*innen? Was haben sie gemeinsam und was verbindet sie?
+ Mit welchen Themen bist Du hier?
+ Was sind transgeneratonale Traumata und wie wirken sie heute noch in Deinem Alltag?
+ Wo finde ich professionelle Hilfe und was unterscheidet Gesprächs- Selbsthilfe und Therapiegruppen?
+ Welche Recherchemöglichkeiten zu meinen Vorfahren im Krieg gibt es?
+ Welche Kraft und welche Ressourcen hast gerade Du als Kriegsenkel*in?

Das sagen ehemalige Teilnehmende beim Einsteiger*innen Seminar für Kriegsenkel
„So klein der reale Veranstaltungsraum auch war, so groß habe ich den Raum empfunden, den Du mir als Teilnehmerin durch deine behutsame, zugewandte und reflektierte Art geschaffen hast. In der Rückschau war die zeitliche Begrenzung der einzelnen Inhalte und deine bewußte Steuerung richtig und wichtig, damit wir Teilnehmenden uns inhaltlich nicht verlieren würden und auch nicht verloren haben. Ich hatte mir gewünscht, in Kontakt zu anderen Kriegsenkel*innen zu kommen und dieser Wunsch des gemeinschaftlichen Erlebens und der persönlichen Erleichterung wurde erfüllt. Danke dafür. (Ein Problem wurde für mich nicht gelöst, was jedoch auch nicht wichtig war, denn es war mir keines bewußt, dass ich in dieser Veranstaltung hätte addressieren können.) Der gestrige Tag war für mich ein weiterer Schritt auf meinem Seelenweg dahin, mich selbst anzunehmen, gut für mich zu sorgen und mich von denen zu verabschieden, die meiner Seele schaden. Iris, du strahlst Gelassenheit und Zuversicht aus, handelst bedacht und behutsam, drängst dich nicht auf, wägst deine Schritte ab … du wirkst stimmig in dem, was du sagst und wie du dich verhältst. Mir kam das Bild einer Gärtnerin in den Sinn, die die Natur dort unterstützt, wo das gebraucht wird und ansonsten beobachtet und sich bereit hält, ganz gelassen und vertrauend. Sehr angenehm. Vielleicht hast du bereits über eine Art „Fortgeschrittene Kriegsenkel*innen“ nachgedacht? Wo es einen Einstieg gibt, nimmt der Weg seinen Verlauf … Ich wäre spontan dabei, wenn du darüber nachdächtest … (Edeltrud).“

„Ich konnte mich in dem Kriegsenkel-Seminar optimal dem Thema nähern und habe mich sehr intensiv mit den anderen Teilnehmern austauschen können. Iris hat dafür die ideale Platform geschaffen und das Seminar klar strukturiert und einfühlsam moderiert. Durch ihre langjährige Erfahrung mit Kriegsenkeln hat sie ein sehr gutes Verständnis für die die Bedürfnisse der Teilnehmer und hat mit vielen verschiedenen Gruppenarbeiten Wege gefunden, allen Teilnehmern ein Plattform zu bieten, auf der sie sich sicher und geschützt offen austauschen konnten. Iris hat meine Erwartungen an das Seminar voll erfüllt und meine Interesse bestärkt, weiter nach meiner Kriegsenkel-Persönlichkeit zu forschen (Sven).“

„Ich habe an diesem Samstag so viele neue Eindrücke gewonnen und so tolle Menschen kennen gelernt, das war ein wichtiger Tag in meinem Leben. “Gelöst“ wurden meine Probleme zwar nicht, das hatte ich auch nicht erwartet, trotzdem habe ich Antworten bekommen. Antworten, die ich so nicht erwartet habe, von dir und von den anderen Seminar-Teilnehmer/innen. Ich sehe jetzt meinen Weg etwas klarer und das habe ich dir und euch zu verdanken. Ich schätze dich in der Funktion als Seminarleiterin als sehr gut ein und du hast uns einen Rahmen vorgegeben. Du hast nicht einfach nur einen vorbereiteten Text vorgetragen, sondern uns aktiv beteiligt und dadurch einen regen Austausch gefördert. Wie Sven zum Abschluss sagte: “ Schade, des es jetzt zu Ende ist, ich könnte morgen so weiter machen“, Dem kann ich nur beipflichten (Jürgen Föhr).“